Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), fordert in einer Pressemitteilung Rücksicht für institutionalisierten Aberglauben. Hier einige Schmankerl aus der PM:
Sie erlebe, dass in der deutschen Öffentlichkeit oft mehr Rücksicht auf andere Religionen genommen werde als auf das Christentum, sagte Käßmann.
Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Da möchte ich aber bitte mal ein paar Beispiele für. Falls es natürlich stimmt kann das so nicht weitergehen. Es sollte dann auf alle Religionen genau so wenig Rücksicht genommen werden wie auf das Christentum. Eigentlich sogar viel weniger…
Die hannoversche Landesbischöfin forderte auch von islamischen Ländern mehr Respekt vor den Christen.
So viel Respekt wie ein vergleichbar junges Christentum einer älteren Religion zugestanden hat?
Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats in Deutschland, will da natürlich nicht zurückstehen und gibt auch gleich seinen Senf dazu:
Er sieht die Schmerzgrenze des Erlaubten mit den dänischen Mohammed-Karikaturen überschritten, die die Zeitung Jyllands-Posten vor vier Jahren veröffentlichte. Wenn der islamische Prophet als Terrorist dargestellt werde, sei dies eine Beleidigung.
Das hängt natürlich davon ab wie schnell man sich beleidigen lassen kann. Wenn überhaupt ist es jedoch eine Beleidigung Mohammed gegenüber. Kein Grund für Leute die ihn nicht mal kennen sich so aufzuführen. Und warum sollen “spirituelle” Führungspersönlichkeiten mehr Schutz genießen als weltliche?
Die einstündige Diskussion über Religion und Meinungsfreiheit ist am 29. November um 13 Uhr und um 22.30 Uhr auf «Phoenix» zu sehen. Irgendetwas gibt mir das Gefühl, dass Religionen in dieser Sendung unhinterfragt eine Sonderstellung eingeräumt werden wird. Das wäre zwar sehr progressiv, sehr PC, aber auch sehr unehrlich. Wir hoffen das Beste, Phoenix…
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